Behandlungsmethoden
Besondere Behandlungsmethoden der Chinesischen Medizin:


Chinesische Kräutermedizin

Heilkräuter werden als Tees speziell für den Patienten zubereitet bspw. als Sud aus einer Zusammenstellung chinesischer Heilkräuter (oder Granulaten) dargereicht. Häufig wird eine Zusammenstellung mehrerer Heilkräuter zu einem Wirkkomplex verwendet.

Kräutermedizin eignet sich besonders für Probleme der inneren Medizin wie zum Beispiel chronische Verdauungsprobleme, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Frauenbeschwerden (schmerzhafte oder unregelmässige Menstruation, Wechseljahre) Kinderwunsch, sowie Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.

Bei Verschreibungen bieten die folgenden Berliner Apotheken ein breites Angebot an Chinesischen Kräutern:

Cecilien Apotheke

Kurmark Apotheke

Zieten Apotheke

Akupunktur

Nicht jede Art von Akupunktur paßt zu jedem Patienten. Deshalb verwende ich verschiedene Akupunkturstile, die ich während meines Studiums in China und zahlreicher Fortbildungen dananch gelernt habe.

Der bekannteste Akupunkturstil ist der in China verwendete TCM Stil. Hierbei werden verhältnismäßig dicke Nadeln verwendet, die stärker stimuliert werden. Dies würde ich vor allem bei robusteren Patienten mit akuten Problemen empfehlen. Bei Schmerzen kann man noch zusätzliche Erfolge mit der Verwendung von Meridian bezogenen Stilen wie denen von Richard Tan bzw. Master Tung Behandlungserfolge erzielen. Man diagnostiziert welcher Meridian gestört ist, z.B. dem Gallenblasenmeridian bei einer halbseitigen Migräne und gleicht durch Stimulierung eines oder mehrerer Punkte auf einer mit ihm verbundenen Leitbahn wie dem Herzmeridian aus.

Schwächeren, oder empfindlicheren Patienten ist wahrscheinlich eher mit geringerer Stimulation wie sie in der japanischen Meridian Therapie (Keiraku Chirio) üblich ist, gedient. Schon früh hat man in Japan das Führröhrchen entwickelt, welches ein schmerzloses Einführen der viel dünneren Nadeln erlaubt, die sehr oberflächlich in die Haut eingeführt werden. Als ein besonderes diagnostisches Verfahren wird die Bauchdeckenpalpation eingesetzt. Ich verwende die Verfahren von Yoshio Manaka und Kiiko Matsumoto die einen besonderen Wert auf Bauchdeckenpalpation legen.

Ein weiters Charakteristikum dieser Behandlungsmethode ist die Verwendung von direktem Moxa.

Moxibustion

Die Moxatherapie ist höchstwahrscheinlich ebenso alt, oder noch älter, wie die Akupunktur. An der chinesischen Bezeichnung zhenjiu 針灸 welche aus den Teilen zhen 針 für Nadel und jiu 灸 für Moxa zusammengesetzt ist, wird deutlich, wie eng die beiden Verfahren miteinander verbunden sind.


Bei der Moxibustion handelt es sich um das Abbrennen der getrockneten Blätter der Artemisia argyi (Ai Ye 艾葉), einer asiatischen Verwandten des bei uns weit verbreiteten Beifußkrauts auf bestimmten Akupunkturpunkten und Körperarealen. Moxakraut besitzt laut Chinesischer Medizintheorie besondere Eigenschaften, die es ihm erlauben, zu wärmen und Blutstagnation zu zerstreuen ( deshalb wird es für Erkrankungen verwendet, die aufgrund von Kälte entstanden sind, wie bestimmte Arten von Menstruationsschmerzen).


Vielen Patienten ist dies bereits in der Form der “Moxazigarre” begegnet, die über bestimmten Akupunkturpunkten und Körperarealen abgebrannt wird und dort wohlige Wärme erzeugt, was bei Muskelverspannungen und bestimmten Arten von rheumatischen Erkrankungen sehr hilfreich sein kann. Auch ist das Aufsetzen von Moxakugeln auf


Akupunkturnadeln ein häufig verwandtes Mittel, um der Akupunktur einen zusätzlichen Reiz zuzufügen. Weniger bekannt ist das in Japan und Korea verbreitete Verbrennen von winzig kleinen Moxakügelchen von der Größe eines halben Reiskorns (Reiskornmoxa) direkt auf der Haut (okyu). Fachgerecht ausgeführt und durch die Verwendung von hochwertigem superreinem Moxa ist dies schmerzfrei. Hiermit kann man eine Ganzkörper- bzw- Taikyoku (“Taiji”) Moxa-Behandlungen durchführen, wie sie von ihrem Erfinder dem Japaner Takeshi Sawada ( 1877-1938) genannt wurde. Man moxt dabei bei allen Patienten eine Reihe von feststehenden Punkten, die über den ganzen Körper verteilt sind, darüber hinaus verwendet man Punkte, die auf Symptome des Einzelnen abgestimmt sind. Diese Behandlung eignet sich für Personen, die sich vor Nadeln fürchten, aber eine der Akupunktur ähnelnde Wirkung erzielen wollen. Auch ist sie bei hartnäckigen chronischen Erkrankungen, bei denen sonst nichts geholfen hat angezeigt.

Schröpfbehandlung

Durch das Erzeugen eines Vakuums in der Umgebung eines Akupunkturpunktes, wird hier Einfluß auf die inneren Organe bzw. die Funktionskreise genommen. Es wird das unblutige und das blutige Schröpfen unterschieden, beim letztgenannten werden dem Patienten mit einem Pflaumenblütenhämmerchen oder ähnlichem Werkzeug minimale Mikroverletzungen zugeführt (nicht schmerzhaft) und die Schröpfköpfe darüber appliziert. Durch den Unterdruck wird so ein kleiner "Aderlaß" verursacht.

Auch wenn die Methode sehr alt ist, zeigt sie immer noch - besonders bei akuten Schmerzzuständen - hervorragende Erfolge.

Nach oben scrollen
Datenschutz
Heilpraktikerin Elke Johnson, Inhaber: Elke Johnson (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.
Datenschutz
Heilpraktikerin Elke Johnson, Inhaber: Elke Johnson (Firmensitz: Deutschland), verarbeitet zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in der Datenschutzerklärung.